Aktuelles

Hier veröffentlichen wir Themen, die uns wichtig sind, und Neuigkeiten, die wir lesenswert finden.

30.01.2026 – ADFC-Gruppe Südbaar lädt zur Licht- und Sicherheitsberatung bei Zweirad Hug ein

Viele Menschen starten mit dem Vorsatz ins neue Jahr, häufiger das Fahrrad zu nutzen – nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltag. Wer regelmäßig zur Arbeit radelt, tut etwas für die eigene Gesundheit, stärkt das Immunsystem, beugt Bewegungsmangel vor und spart zugleich CO₂-Emissionen ein. Gerade in der dunklen Jahreszeit spielt jedoch eine gute Beleuchtung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit.

Neben einer zuverlässigen Lichtanlage am Fahrrad selbst gibt es inzwischen vielfältige Möglichkeiten, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen: reflektierende Kleidung, stilvolle Accessoires, reflektierende Aufkleber oder integrierte Rücklichter am Helm. Doch worauf kommt es an? Welche Produkte sind wirklich sinnvoll – und welche nur scheinbar?

Antworten darauf gibt es bei einer Beratungs- und Austauschstunde der ADFC-Gruppe Südbaar am Freitag, 30. Januar, um 18.30 Uhr bei Zweirad Hug in Hüfingen, wo auch Artikel von Intersport Denzer ausgestellt sein werden. Mitgebracht werden dürfen auch eigene, bereits bewährte Ausstattungen, um Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig Tipps zu geben.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

20.12.2025 – Rede zur Verabschiedung des Haushalts 2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats,
werte Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

Haushaltsberatungen prägen nicht nur ein umfangreiches Zahlenwerk, sondern offenbaren stets auch politischen Gestaltungswillen. Als LBU ist es unser Anspruch, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger künftig noch deutlicher in diesen Beratungen sichtbar zu machen und mit entsprechenden Haushaltsansätzen nachhaltig zu verankern. Deshalb wollen wir die im folgenden angesprochenen Bereiche im kommenden Haushaltsjahr mit Nachdruck in die kommunalpolitische Diskussion einbringen und in der Zukunft, also in den künftigen Haushaltsplänen mit realistischen Haushalts-ansätzen unterfüttern.
Die zunehmende Komplexität der finanziellen Rahmenbedingungen darf uns nicht entmutigen. Zugleich ist uns wichtig, dass Sparbemühungen ausgewogen erfolgen und nicht einseitig zulasten der Kultur gehen – denn sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens.

Für das kommende Jahr setzen wir bewusst Akzente, die die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Kommune sichern sollen.
An erster Stelle steht das – Trinkwasser – unser wertvollstes Gut. Die jüngsten Hinweise des Landratsamtes zu erhöhten Nitratwerten im Problemgebiet Schafäcker zeigen, dass wir weiterhin große Wachsamkeit brauchen.
Wir nehmen diese Entwicklung ernst und werden die Situation konsequent im Blick behalten. Aus aktuellem Anlass, muss ich auf die Problemlage mit dem Sondergebiet Palmhof in Bräunlingen, welches oberhalb unseres Trinkwasser-einzuggebietes Schafäcker liegt, eingehen.

Aus dem Sondergebiet Palmhof drohen nach wie vor Risiken, gerade im Fall eines Brandes, wie wir ihn in der jüngsten Vergangenheit schon erlebt haben. Durch die geplante Erweiterung laufen wir in Hüfingen Gefahr, auch noch zusätzlichen Lkw-Verkehr aufgebürdet zu bekommen.
Das geplante Wachstum der Bräunlinger Firma Straub im Retentionsgebiet an der Hüfinger Straße, fordert unsere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, mögliche Belastungen, insbesondere durch zusätzlichen Lkw-Verkehr, bereits im Vorfeld verantwortungsvoll zu begrenzen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Hüfingen nicht zum Leidtragenden von Entscheidungen wird, die außerhalb unseres Gemeindegebiets getroffen werden. Unser Ziel bleibt eine ausgewogene, nachhaltige Entwicklung – im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und im Einklang mit den betroffenen Anwohnern und der Infrastruktur.

Mobilität und Verkehr
In Hüfingen gehen bezüglich des Straßenverkehrs seit vielen Jahren zwei Mythen oder Märchen um:
„Wenn erst einmal die Umgehungsstraßen alle fertig sind, nimmt der Verkehr durch die Innenstadt stark ab.“
oder:
„Die Geschäfte im Städtle müssen schließen, wenn der Verkehr nicht mehr durch fahren kann und die Autofahrer nicht mehr an der Straße direkt bei den Einzelhandelsgeschäften parken können.“
Meine Frage wäre nun:
Wo sind unsere vielen Geschäfte, die früher einmal die Hauptstraße zwischen dem Tor und der Sparkasse säumten, trotz starkem Verkehr und Parkbuchten geblieben?
Auf die vielschichtigen Gründe der Leerstände komme ich nachher noch zu sprechen:
Ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept zusammen mit Herrn Wahl vom Büro Rapp Trans, der übrigens schon ein Angebot vorgelegt hat, ist dringend notwendig. Wie wäre es denn, wenn wir zum Beispiel Herrn Wahl unverbindlich die Gelegenheit geben würden, ins Gremium zu kommen?
Die Erkenntnisse in Sachen Radverkehr durch die Herren Göggel und Röder
in der Novembersitzung haben einmal mehr gezeigt, dass es um die Sicherheit und die Qualität im Besonderen des Radverkehrs nicht so gut bestellt ist.
Ein Zaudern und Zögern in Sachen Verkehrskonzept bringt uns auch in der Problematik der Innenstadtbelebung keinen Schritt weiter; ganz im Gegenteil:

Nehmen wir mal ein kleines Beispiel:
Die SPD Hüfingen kündigt alle fünf Jahre im Wahlflyer ein großes Verkehrskonzept an. Jedes Mal ist von Stadtentwicklung, von Zukunft – kurz von allem, was richtig wichtig klingt, die Rede.
Passiert ist allerdings bisher sehr wenig. Da fragt man sich doch: Wo bleibt die Initiative?
Oder um Erich Kästner ein kleines Update zu geben: „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!“

Dass es aber auch anders und besser gehen kann, zeigen die guten Beispiele Haslach im Kinzigtal und Endingen am Kaiserstuhl.
Die Aufenthaltsqualität dieser beiden Innenstädte ist beispielgebend.
Wie wäre es denn – laut gedacht – mit einem Parkhaus im Bereich des heutigen Parkplatzes Hohenstraße mit Zufahrten über die Hohen- und Adolf-Kolping-Straße.
So könnten in der Hauptstraße Parkplätze wegfallen und stattdessen Aufenthaltsbereiche mit Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Auch ein sicherer Radweg wäre dadurch machbar.
Viele Städte sind fußgängerfreundlich, ältere Menschen bewegen sich viel im Alltag. Mehr Geh- und Radwege, neue Treffpunkte, wie kleine Grünflächen wirken sich positiv aus.
Städte können Lebensjahre rauben oder sie schenken.
Gerade die Aufenthaltsqualität in der Donaueschinger- und Hauptstraße lässt zu wünschen übrig, da bedingt durch den Durchgangsverkehr viel Unruhe, Lärm und Abgase anfallen. Die Innenstadt wird von vielen motorisierten Verkehrsteilnehmen größtenteils dazu benutzt, um in Richtung Löffingen oder Waldshut durchzufahren. Wir können nur jedem anraten, sich einmal für eine Viertelstunde an die Hauptstraße zu setzen und dieses Schauspiel, sowohl optisch als auch akustisch wahrzunehmen. In den andern Straßen des Hüfinger Südens findet man die selbe Situation vor, wobei dort noch der Schwerlastverkehr on top hinzukommt.
unser Ziel erreicht.

Gesundheitsversorgung und Wohnen im Alter
Die Gesundheitsversorgung von Frauen und die Qualität der Geburtshilfe werden immer beschwerlicher. Für Schwangere ist es schwierig, eine Hebamme zu finden.
Auf die angespannte Situation der ärztlichen Versorgung bin ich letztes Jahr schon eingegangen. Ein Hoffnungsschimmer in Bezug auf eine Ärzte-Gemeinschaftspraxis bzw. ein medizinisches Versorgungszentrum kurz MVZ genannt, könnte sich in den kommenden Jahren abzeichnen.

Wohnen im Alter
Viele kirchliche Liegenschaften stehen in den kommenden Jahren zur Veräußerung. Für Kommunen ergibt sich daraus die große Chance, zentrale Flächen für gemeinwohlorientierte Nutzungen und Quartiersarbeit zu sichern.
Eine strategische Herangehensweise ist erforderlich, um frühzeitig zu handeln und wertvolle Potenziale nicht zu verlieren.
Wir von der LBU denken hier vor allem an die Pfarrhäuser in Hüfingen, Hausen vor Wald und Mundelfingen. Die Erbpacht stellt unserer Ansicht nach kein Problem dar; ganz im Gegenteil. Auch die Herstellung der Barriere-freiheit ist technisch und finanziell durchaus machbar. Die alarmierenden Zahlen im Zusammenhang des demografischen Wandels dulden keinen Aufschub.
Meine Meinung zum Areal Frank ist Ihnen hinlänglich bekannt. In Hüfingen fehlt es an Übernachtungsmöglichkeiten. Das schadet vor allem dem Fremdenverkehr ganz erheblich. In der nahen Zukunft ist es notwendig, den Tourismus wieder anzukurbeln. Streichungen bei den Ausgaben für die Kultur hemmen eher, als dass sie in diesem Bereich nützen.

Ich favorisiere für das Wohnen im Alter nach wir vor das Areal in der Friedenstraße und eine Strategie kirchliche Liegenschaften in der Kernstadt, sowie auf den Ortsteilen in der Nachnutzung baldmöglichst zu entwickeln.

Friedwald – Oberer Wald bei Mistelbrunn
Im Schwarzwald-Baar-Kreis existieren derzeit nach unserer Recherche kaum Bestattungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Friedwälder.
Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich alternative Bestattungsformen.
Die Stadt Hüfingen verfügt beispielsweise mit dem Oberen Wald bei Mistelbrunn über ein großflächiges, zusammenhängendes Waldgebiet, das sich grundsätzlich für einen entsprechenden Sonderbereich eignen würde. Auch der Kohlwald bei Mundelfingen würde sich anbieten.
Hier könnte ein kommunaler Bestattungswald entstehen, dessen Einnahmen aus Grabstättengebühren dem städtischen Haushalt zugutekämen.

Nach Erreichung der Kostendeckung im Bereich des Bestattungswesens, sollte unserer Ansicht nach die besucherfreundliche Erweiterung der Einsegnungshalle auf dem städtischen Friedhof angegangen werden. Dies erhoffen sich die Hüfingerinnen und Hüfinger seit vielen Jahren.

Förderung der Jugendarbeit
Die Erweiterung der Schulsozialarbeit in der Lucian-Reich-Schule, die wir kürzlich mehrheitlich beschlossen haben, war ein wichtiger Schritt auch in Richtung der Jugendarbeit.
Selbstverständlich wäre es auch möglich in ein zwei Jahren über eine alternative Trägerschaft nachzudenken, um beispielsweise Kosten zu sparen.
Hier käme das DRK oder Wohlfahrtsverbände, wie beispielsweise die Arbeiterwohlfahrt in Frage.
Wir denken da vor allem an den sehr bescheidenen finanziellen Beitrag der Caritas von nur einem halben Prozent der Gesamtkosten.
Auch hier belebt die Konkurrenz das Geschäft.
Eine Optimierung im Bereich des Jugendhauses wird von uns unterstützt.

Hauptstraße und Innenstadt und Dorfkerne aktivieren (Lebensqualität)
Lösungen für die Innenstadt und die Dorfkerne umfassen oft eine Umnutzung der Flächen, beispielsweise durch eine Kombination, auch Mischkonzepte genannt, mit verschiedenen Nutzungen in einem Gebäude. Diese können helfen, die Probleme, wie jahrelange Leerstände zu beheben und die angesprochenen Kernbereiche wieder neu zu beleben.
Ein Problem stellt sicherlich auch der seit vielen Jahren fehlende Gewerbeverein in Hüfingen dar. Die Stadtverwaltung sollte hier unterstützend vorangehen.
Die Gastronomie in der Kernstadt und in den Ortsteilen lässt weiter zu wünschen übrig.
Wenn die Dorfkneipen schließen, wo sollen sich die Menschen dann noch treffen?
Ein gutes Beispiel für die Innenstadtbelebung stellt der Ausstellungsraum in der Hauptstraße Nr: 4 dar, zu dessen Erwerb durch die Stadt die LBU die Ideengeberin war. Ein Dank an Bürgermeister Haas, der sich ohne zu zögern an die Umsetzung gemacht hat. Sonst hätten wir in Hüfingen die wertvollen Objekte von Professor Ellwanger nicht so schnell und unkompliziert präsentieren können.
Die allgemeine Aussage „Kultur ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“ bedeutet, dass kulturelle Aktivitäten und Werte Menschen verbinden, ein Gemeinschaftsgefühl schafft und den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Die Belebung der Innenstadt, vornehmlich der Hauptstraße zwischen Tor und der Volksbank bzw. dem, was dort übrig geblieben ist, wird uns noch einige Zeit beschäftigen.
Apropos Volksbank:
Während das wesentlich kleinere Bräunlingen noch zwei personell besetzte Bankfilialen hat, nimmt der Kundenservice in der Donaueschinger Straße stetig ab. Die Volksbank unterhält seit Jahren keinen Schalter mehr; nicht einmal ein Briefkasten steht für die Kunden zur Verfügung.
Leerstand kann zu Verödung, Verwahrlosung und einem unsicheren Gefühl in der Innenstadt führen. Temporäre Nutzungen, wie zum Beispiel kulturelle oder kreative Zwischennutzungsprojekte, können kurzfristig Abhilfe schaffen und neue Anziehungspunkte bilden.
Der signifikant schleichende Prozess des Ausblutens der Innenstadt Hüfingens hat sicher mehrere Gründe, darunter der schon erwähnte aus-ufernde Durchgangsverkehr mit wenig Aufenthaltsqualität und das übergroße Angebot an Supermärkten an der Peripherie!

Leerstände im Einzelhandel sind aber auch dem Online-Shopping geschuldet, sowie der gestiegenen Kosten und dem veränderten Konsum-verhalten.
Hüfingen leidet gleich zwei Mal durch den Online Handel. Wie schon erwähnt durch die Leerstände selbst und dann noch besonders durch den starken Lkw-Verkehr der Firma Straub, die viele Firmen, wie beispielsweise Amazon im Schichtbetrieb bedient.

Wirtschaftlichkeit und erneuerbare Energien
Dass wir mit der Hackschnitzelanlage im wahrsten Sinne des Wortes „auf dem Holzweg“ sind, ist uns spätestens nach den beiden Terminen mit Prof. Burger vom Fraunhofer Institut Freiburg klargeworden.
Auch die Forstverwaltung hat sich kritisch zum hohen Verbrauch der erforderlichen Mengen an Material für die Verbrennung geäußert.
Es kann durchaus sein, dass die neu erweiterte Anlage Bleichewiese nicht die volle Laufzeit am Netz bleiben kann. Was machen wir dann?
Wir könnten beispielsweise die Abwärme der Kanalisation in der Nähe des Schächers beim Sägewerkareal nutzen.
Die in den Startlöchern stehende Bürgerenergiegenossenschaft und ein leistungsstarkes Stromkreisbilanzmodell lassen uns für die Zukunft hoffen. Allerdings sollten sich die Verantwortlichen nicht auf Ratgeber mit Eigeninteressen verlassen, die durch unsere tatkräftige Initiative hin, dann zum Beispiel weniger Gewinn machen würden. Hilfestellung oder Rat sollte immer bei neutralen Institutionen oder Personen eingeholt werden.

Wie gehen wir mit dem Windrad auf der Längewiese oder mit der Windkraft im Allgemeinen um? Auch hier hatte Professor Burger eine klare Meinung.
Wir sollten endlich damit anfangen, mehr auf die Wissenschaft zu hören.

Zum Haushaltsplan
Die LBU stimmt dem Haushaltsentwurf und dem Wirtschaftsplan gerne zu.

Bedauerlicherweise wurden unsere diesjährigen Sparvorschläge bislang nicht berücksichtigt. Dabei könnte die Stadt durch ihre Umsetzung jährlich einen sechsstelligen Betrag einsparen und diese Mittel an anderer Stelle gewinnbringend einsetzen.

Herzlichen Dank für die Aufstellung des Haushalts- und Wirtschaftsplanes 2026 an Herrn Binninger und sein Team und besonders an Bürgermeister Patrick Haas, der ja als Chef der Verwaltung die Hauptverantwortung für dieses Zahlenwerk trägt.
Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauptamtes, der Kämmerei und des Bauamtes für die geleistete Arbeit in diesem Jahr.

Zum Schluss sagen wir herzlichen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für die Zusammenarbeit.
Dank auch an die gesamte Verwaltung und Herrn Bürgermeister Patrick Haas.
Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr.

Peter Albert

24.03.2025 – Mehr Spielraum für Kommunen: Bundesrat bestätigt Straßenverkehrsreform

Der Bundesrat hat der Straßenverkehrsreform zugestimmt. Kommunen können nun leichter Radfahrstreifen, Fahrradstraßen und Tempo-30-Zonen einrichten. Die Reform stärkt den Radverkehr und die Verkehrssicherheit in Deutschland. Am 21. März 2025 bestätigte der Bundesrat die Reform des Straßenverkehrsrechts in großen Teilen. Die Länderkammer stimmte einer notwendigen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) zu, die den Kommunen Rechtssicherheit bei der Umsetzung der Reform gibt. Diese Entscheidung markiert den Abschluss einer Reformkette des Straßenverkehrsrechts in Deutschland.

Ausführliche Informationen auch auf der Internetseite des ADFC:

11.03.2025 – „Natur nah dran“- neue Lebensräume für Schmetterlinge und Wildbiene; Hüfingen wurde ausgewählt

Ziel ist, innerörtliche Grünflächen naturnah umzugestalten. Aus eintönigen Rasen- oder Bodendecker-Flächen werden lebendige Blumenwiesen und bunte Staudenflächen. Ergänzend kommen Elemente wie Sandlinsen und Totholzhaufen hinzu. Diese Biotope bieten vielen Tieren, wie Wildbienen und Schmetterlingen, Lebensraum. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der NABU Baden-Württemberg unterstützen mit dem Kooperationsprojekt „Natur nah dran“ die ausgewählten Kommunen mit jeweils bis zu 15.000 Euro. Die Mitarbeitenden der kommunalen Bauhöfe und Gärtnereien werden geschult und vor Ort beraten, damit sie langfristig die Flächen pflegen und weitere anlegen können.

09.03.2025 – Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis: Gemeinschaftsunterkunft in Bad Dürrheim kann besichtigt werden

Die Stadt Bad Dürrheim und das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis bieten am Donnerstag, 13. März die Möglichkeit, die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Schwenninger Straße 6 in Bad Dürrheim zu besichtigen. Die Unterkunft ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16, 17 und 18 Uhr werden Führungen angeboten.

21.01.2025 – Bundestagswahl am 23.02.2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl, eine entscheidende Wahl für unsere Demokratie in Deutschland. Deshalb rufen wir alle Wahlberechtigten auf, ihr Wahlrecht zu nutzen. Nehmen Sie an der Wahl teil! Zeigen Sie, dass Ihnen die Demokratie wichtig und wertvoll ist! Wählen Sie eine demokratische Partei!

19.12.2024 – Rede zur Verabschiedung des Haushalts 2025

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats,
werte Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

Haushaltsberatungen haben mit ihren Entscheidungen nicht nur Einfluss auf ein umfangreiches Zahlenwerk, sondern spiegeln in ihren Ergebnissen vor allem den politischen Willen der Mitglieder des Gemeinderates und der Verwaltung. Wir von der LBU wollen die nun folgenden Vorhaben als für unsere Bürger:innen so wichtig und weiterführend ansehen, dass sie jetzt und in den künftigen Beratungen der folgenden Jahre Berücksichtigung im Zahlenwerk der Haushaltspläne finden müssen, soweit sie nicht schon jetzt dort verankert sind.

Wir setzen folgende Schwerpunkte:

Das Trinkwasser ist unser höchstes Gut. Seine Verfügbarkeit und Qualität ist von überragendem Wert. Ich hatte in der Vergangenheit im Gremium diesbezüglich mehrfach auf das Sondergebiet Palmhof in Bräunlingen im Zusammenhang mit der Nitratbelastung hingewiesen. Der Brandfall auf dem Palmhof hat eindrücklich gezeigt, wie fragil unsere Versorgung ist.

Die erhöhten Nitratwerte und die daraus resultierende neuerliche Einstufung als Problemgebiet ist kein gutes Zeichen. Wir müssen hier gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen suchen.

Nach wie vor gibt es im Städtedreieck keine ausreichende Vernetzung des Rohrleitungssystems. Gerade in einem Havariefall stünden wir vor großen Problemen!

Die Verwaltung unter Bürgermeister Kollmeier wurde vom Gemeinderat deshalb angehalten, mit Donaueschingen im Zusammenhang mit einer dortigen neuen Bohrung in Kontakt zu treten, um die Lücke auch nach Donaueschingen endlich zu schließen. Von Bräunlingen aus können wir in Sachen Wasserlieferungen jedenfalls keine große Hilfe erwarten.

Verkehr ist kein Zufall, er muss politisch gesteuert und reguliert werden, wenn er die Bürger:innen durch Abgase oder Lärm, zu sehr belastet, sodass ein angenehmer Einkaufsbummel oder das Flanieren im Zentrum nicht mehr möglich ist. Wie überall ist auch hier der Klimawandel eine besondere Herausforderung. Es führt kein Weg daran vorbei, auch einst bewährte Konzepte zu überdenken und Routinen zu verändern.

Damit dieser Wandel nicht von den Bürger:innen als Freiheitsverlust empfunden wird, müssen Alternativen geschaffen werden. Das beginnt beim Fahrradweg an den Straßen, bei den E-Ladestationen in der Stadt oder besseren Bahnanbindungen im ländlichen Raum und endet möglicherweise bei der Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone, die die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und damit den Kaufanreiz erhöht. Wenn alle bei Amazon oder an der Peripherie einkaufen, verliert das Zentrum immer mehr an Qualität. Falls deshalb die Urbanität verloren geht, schwindet auch der touristische Reiz. Hier sollten aus unserer Sicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Das Beispiel Schaffhauser Straße hat uns verdeutlicht, dass die KFZ-Fahrbahn viel zu breit und der gemeinsame Fuß- und Radweg zu schmal und nicht gesetzeskonform sind. Der Fuß- und Radweg entsprach bereits bei der Fertigstellung nicht der Norm und endet abrupt an der Ochsengasse. Um die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zu erhöhen, benötigen wird dort eine sichere Radwegeinfädelung vom Fahrradweg auf die Fahrbahn der Hauptstraße. Das ist eine dringende Maßnahme, die keinen Aufschub duldet.

Damit die Fuß- und Radwege nicht nur in der Schaffhauser Straße fast täglich von PKWs zugeparkt werden, ist eine Kontrolle unbedingt erforderlich.

Der Ausbau des Radwegenetzes im Rahmen des schon lange angedachten Verkehrskonzeptes Hüfingen – im Einklang mit dem Städtedreieck – muss endlich angegangen werden. Als Beispiel möchte ich hier die völlig unzureichende und gefährliche Verkehrssituation des Schulwegs bei der Feldwegbrücke an der Hohenstraße anführen. Wir sollten dort einen zweiten Brückenschlag für den Rad- und Fußverkehr, so wie über die Breg bei der Leonhards Kapelle ins Auge fassen. Mehrere Fördertöpfe stehen für Maßnahmen wie die Erarbeitung eines Konzeptes oder den Bau von Radwegen und Brücken zur Verfügung. Herr Bürgermeister Haas, wie schon mehrfach erwähnt, steht Herr Wahl vom Büro Rapp Trans hier gerne zur Verfügung.

Ein wichtiger positiver Schritt war die Umsetzung der 4. Stufe des Lärmaktionsplanes und die Einführung von Tempo 30. Jetzt heißt es, die im Gremium beschlossenen flankierenden Maßnahmen 2025 auch zügig umzusetzen, da sich viele motorisierte Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit halten.

Gesundheitsversorgung und Wohnen im Alter

In Donaueschingen gibt es einen Hausarzt, der über 4000 Patienten betreut, darunter viele auch aus Hüfingen. Wenn dieser Arzt ausfällt, was voraussichtlich bald geschehen könnte, wird die Gesundheitsversorgung von heute auf morgen äußerst schwierig werden. Kein Hausarzt mehr vor Ort: Das ist in einigen Gegenden Deutschlands schon Realität.

Wer krank wird, will möglichst schnell und in der Nähe ärztliche Hilfe – ohne lange Wege oder endlose Wartezeiten. Ein Hausarzt im selben Wohnviertel oder eine Kinderärztin in der Nähe von Schule oder Kita wünschen sich viele. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus: Gerade in ländlichen Regionen oder in strukturschwachen Gebieten fehlen viele Haus- und Kinderärzte. Wer einen Facharzttermin braucht, wartet schon mal wochenlang. Wir sollten daher gemeinsam ein Ärztehaus aufbauen und Wohnraum für junge Ärzt:innen bereit stellen. Eine Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wäre zwar wünschenswert, ist aber keine Bedingung.

Die LBU könnte sich auch eine Angliederung eines Generationenhauses in unmittelbarer Nähe zu solch einer zukunftsweisenden Einrichtung durchaus vorstellen. Die Friedensstraße wäre für einen solchen Standort geradezu prädestiniert.

Förderung der Jugendarbeit

Viele Familien und Alleinerziehende würden sich über eine umfangreichere städtisch geförderte Ferienbetreuung sehr freuen. Wir sollten hier alles in unserer Macht stehende versuchen, um die momentane zeitliche Lücke zu schließen. Die fünf Ferienwochen sind aus unserer Sicht nicht ausreichend, da die Eltern in der Regel berufstätig sind. Im Rahmen der Jugendarbeit wäre die Schaffung eines Jugendgemeinderats sehr wünschenswert. Bei der Gastronomie für Jugendliche hat sich glücklicherweise im Löwen eine erste Möglichkeit ergeben.

Mindestens ein sogenanntes Leuchtturmprojekt in der Hauptstraße (Innenstadt)

Die vielen Leerstände in der Haupt- und Donaueschinger Straße sind besorgniserregend und erfordern seitens der Stadt eine ähnliche Kraftanstrengung wie seinerzeit die Sanierung der Hinterstadt unter Bürgermeister Gilly. Daher möchten wir zu einem gemeinsamen Leuchtturmprojekt anstoßen. Dies könnte zum Beispiel eine Bücherei für Erwachsene mit einem angeschlossenen Inklusions – Bistro sein. Das ist aber nur „eine“ Anregung. Es freut uns, dass die Verwaltung unseren Hinweis in Sachen der Raumnot des Stadtmuseums aufgegriffen hat.

Um Abhilfe in Sachen Platzmangel im Rathaus zu schaffen, sollte die ehemalige Gutmann`sche Scheune im Süßen Winkel und das Nachbargebäude ausgebaut werden, die sich bereits im Eigentum der Stadt befinden.

Ab einer Einwohnerzahl von 8000 besteht für eine Kommune die Möglichkeit die untere Baurechtsbehörde einzurichten. So könnten zukünftig die Bauanträge im eigenen Rathaus selbst bearbeitet werden.

In Hüfingen fehlt es an Übernachtungsmöglichkeiten, nicht nur für den Tourismus. Das Hotel Frank an der Donaueschinger Straße hat vor Jahren geschlossen. Ein früheres Hotelneubauprojekt an der Donaueschinger Straße auf dem heutigen Aldi-Areal scheiterte vor geraumer Zeit. Wir sollten versuchen, das Hotel Frank unter neuer Regie wieder zum Leben zu erwecken. Der Standort beim Bahnhof wäre dafür ideal.

Sorge für die betagten Bürger:innen

In der Kernstadt hat Hüfingen ein architektonisches Schmuckstück. Es ist das katholische Pfarrhaus – übrigens ein Haus von Franz Joseph Salzmann, dem Fürstenbergischen Baumeister des Archivs und der Hofbibliothek.

Dies wäre ein idealer Ort für altersgerechte Wohneinheiten in der Innenstadt in Kooperation mit der katholischen Kirche und möglicherweise mit der Stiftung.

Solche Projekte wurden anderorts schon mit großem Erfolg umgesetzt. Damit könnte im Rahmen der Umwandlung auch ein Modell mit einer CO2-armen Energieversorgung geschaffen werden, das Nachahmer findet.

Klimaziele und erneuerbare Energie

Ein sehr guter Ansatz ist und bleibt das Naturschutz-Großprojekt Baar.

Wir wurden in der letzten Gemeinderatssitzung über die Fortschreibung genauestens informiert. Es muss dringend im Interesse der nachkommenden Generationen fortgeführt werden.

Ein wichtiger Anknüpfungspunkt für die Erreichung der Klimaziele ist die kommunale Wärmeplanung. Unsere Nachbarstädte sind uns bei diesem Thema bereits vorausgegangen. Wir sollten hier baldmöglichst nachziehen und ein geeignetes Büro mit den Planungen beauftragen. Professor Burger vom Fraunhofer Institut in Freiburg wird uns sicher auf diesem Weg begleiten. Die nötigen Gelder sind im Haushalt dankenswerterweise eingestellt worden.

Die Errichtung von PV-Freiflächenanlagen finden wir zukunftsweisend. Um bei der Bevölkerung auf breite Unterstützung zu stoßen, wäre eine Beteiligung der Bürgerschaft von Vorteil. Warum nicht in Form einer Energiegenossenschaft?

Hüfingen sollte mittelfristig auch versuchen, Abwärme aus Abwasser auf unserer Gemarkung zu nutzen. Der Bereich bei der Schächerkapelle wäre hierzu ideal, da dort auch die Abwärme anderer Ortschaften mit nutzbar gemacht werden könnte.

Zum Haushaltsplan

Die LBU stimmt dem Haushaltsentwurf und dem Wirtschaftsplan gerne zu.

Herzlichen Dank für die Aufstellung des Haushalts- und Wirtschaftsplanes 2025 an Herrn Binninger und sein Team.

Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauptamtes, der Kämmerei und des Bauamtes für die geleistete Arbeit in diesem Jahr.

Zum Schluss sagen wir herzlichen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für die Zusammenarbeit.

Dank auch an die gesamte Verwaltung und Herrn Bürgermeister Patrick Haas.

Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr.

Peter Albert

19.12.2024 – Stadt Hüfingen und Stadtmusik Hüfingen feiern 100. Geburtsjahr des Komponisten Bertold Hummel

Wie die Stadtverwaltung berichtet, richtet die Stadt Hüfingen am 05. Januar 2025 einen ganz besonderen Neujahrsempfang anlässlich des 100. Geburtsjahres des Komponisten Bertold Hummel in der Stadthalle aus. Zu den Ehrengästen zählen rund 30 Familienmitglieder von Bertold Hummel, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen werden. Gemeinsam möchte die Stadt Hüfingen das neue Jahr feierlich eröffnen und dieses festliche Jubiläum von Bertold Hummel würdigen. Die Familie Hummel wird das Rahmenprogramm mit einer Rede bereichern. Ein musikalischer Höhepunkt wird die Aufführung ausgewählter Werke von Bertold Hummel durch die Stadtmusik Hüfingen sein.

27.11.2024 – Windpark Länge darf endgültig gebaut werden

Wie das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis am 20.11.2024 mitteilte, wurde der Rechtsstreit um den Windpark auf der Länge durch einen gerichtlichen Vergleich zwischen dem Landratsamt, der solarcomplex GmbH & Co. KG Windpark Länge aus Singen und dem klagenden Umweltverband aus Rheinland-Pfalz beigelegt. Durch den Vergleich wird zum einen der Umfang der Abschaltzeiten einer der sechs Windkraftanlagen zum Schutz des Rotmilans in geringem Umfang angepasst. Der zweite strittige Punkt betrifft die Sicherheitsleistung für den Rückbau der Windkraftanlagen nach Betriebsende. Die Sicherheitsleistung wurde durch den Vergleich erhöht und durch eine wiederkehrende Überprüfung inflationssicher gemacht wird.

Der Bau der Windkraftanlagen auf der Länge kann damit weiter gehen. Geplant sind sechs Anlagen mit einer Leistung von jeweils 5,7 Megawatt, in Summe also 34,2 Megawatt, die 2026 in Betrieb genommen werden.

Die Pressemitteilung des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis findet sich hier:

17.11.2024Informationen zum Naturschutzgroßprojekt Baar

Das Naturschutzgroßprojekt Baar (NGP Baar) wurde vom Schwarzwald-Baar-Kreis als Projektträger angestoßen. Es befand sich von 2013 bis 2017 in der Planungsphase (= Projekt I). Die Umsetzungphase startete 2018 (= Projekt II). Seitdem werden innerhalb der Fördergebiete auf freiwilliger Basis Maßnahmen umgesetzt. Die Entwicklungsziele des Naturschutzgroßprojekts Baar sind die Sicherung und Optimierung von Flächen für den Arten- und Biotopschutz sowie die Förderung des Biotopverbundes auf der Baar und zu den angrenzenden Gebieten.

Der Anteil der Stadt Hüfingen an der Förderkulisse beträgt 383 ha (8,9 %) und verteilt sich auf vier Fördergebiete. Neben der Gemarkung Hüfingen liegen die Flächen auf den Gemarkungen Mundelfingen und Fürstenberg:

  • Fördergebiet Baaralb bei Fürstenberg
  • Fördergebiet Deggenreuschen-Rauschachen
  • Fördergebiet Jungviehweide
  • Fördergebiet Riedseen

Geplante Maßnahmen in 2025/2026: Im Fördergebiet Jungviehweide ist die Neupflanzung von ca. 40 Obstbäumen und Erziehungsschnitte an 2021 gepflanzten Bäumen vorgesehen. Im Fördergebiet Riedseen ist die Anlage von Kleinstgewässern geplant, die Optimierung von Flachwasserzonen und die Einrichtung von Beweidung und Bau eines Weidezauns.

Weitergehende Informationen gibt es auf der Internetseite des Naturschutzgroßprojekts:

06.11.2024 – Wie erleben Sie Fahrradfahren in Hüfingen?

Zurzeit läuft wieder eine Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. – ADFC – zum Radfahren vor Ort. In diesem Jahr 2024 fragt der ADFC zum elften Mal nach, wie Menschen das Radfahren bei sich vor Ort erleben. Schwerpunkt dieses Mal ist das Miteinander im Straßenverkehr. Die Umfrageergebnisse können als Grundlage für Radverkehrskonzepte dienen und auch für Stadtverwaltungen und für die Kommunalpolitik eine Anregung zu Verbesserungen sein.

Je mehr Menschen für einen Ort teilnehmen, desto lebensechter wird das Ergebnis. In diesem Jahr fragt der ADFC auch direkt in den Kommunen nach deren Mobilitätskonzepten und Maßnahmen zur Radverkehrsförderung. Für die Kommunen ist das eine Gelegenheit, zu schauen, welche Maßnahmen auf der Straße und bei den Radfahrenden angekommen sind.

Die Umfrage des ADFC läuft noch bis zum 30.11.2024. Damit unsere Gemeinde Hüfingen ausgewertet wird, braucht es mindestens 50 Teilnehmende. Vielleicht finden auch Sie es spannend zu erfahren, wie die Hüfinger Menschen das Radfahren erleben? Dann machen Sie mit! Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten: www.fkt.adfc.de

10.10.2024 – Geschwindigkeit auf 30 km/h in mehreren Straßen Hüfingens ab Montag, 14. Oktober

Ab Montag, 14. Oktober, wird in Hüfingen die Geschwindigkeit in mehreren Straßen von 50 auf 30 km/h reduziert, um so den Lärm geringer zu halten. Dies gilt für die Dögginger, Schaffhauser und Donaueschinger Straße, für die Hauptstraße, die Bräunlinger Straße bis zum Bahnübergang und für die Hochstraße. Durch die Maßnahme sollen vor allem die Anwohner geschützt werden. Die Stadt Hüfingen ist nach den Vorgaben des Bundesimmissionsgesetzes (BImschG) dazu verpflichtet, einen Lärmaktionsplan zu erstellen und fortzuschreiben. Der Gemeinderat der Stadt Hüfingen hatte im Februar den Lärmaktionsplan der Stufe 4 beschlossen.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis: